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Reise nach Tibet

Über dem Dach der Welt

Sie erleben ab Lhasa: Samye, Gyantse und Shigatse

Unternehmen Sie diesen Trip, wenn Sie aus Interesse an dem Buddhismus nach Tibet gekommen sind, und nachdem Sie sich im religiösen Lhasa an die Höhe gewöhnt haben. Sie können Ihre Chinareise wunderbar mit einer Reise nach Tibet kombinieren.

Tibet ist natürlich das Land des Dalai Lama. Er lebt zwar im Exil in Indien, aber die Tibetaner verehren und folgen ihm immer noch. Obwohl sich in Tibet immer mehr der chinesische Einfluss durchsetzt, gibt es im ganzen Land auch noch tibetanische Mönche. Auf diesem viertägigen Trip lernen Sie verschiedene "Orden" kennen. Sie sehen das älteste Kloster Tibets, das man über Wasser erreichen kann, ein Kloster auf dem Land und das Kloster mit dem größten Buddha.

Sie liegen an schönen Stellen in der tibetanischen Landschaft, beispielsweise bei dem türkisen Yamdrok Bergsee. Weil ein Guide Sie begleitet, bekommen Sie schnell Kontakt mit den Mönchen und erfahren einiges über ihr Leben.
Reisedauer 4 Tage/3 Nächte
Start täglich von April bis Oktober
Übernachtungen 3 Nächte im schlichten Doppelzimmer mit Dusche/Toilette. Es kann kalt werden; Unterkunft Komfort 2 & 3
Reisekosten € 669,- p.P. bei 2 Personen Inklusive Übernachtungen, Transport, Guide, Chauffeur, Permit, Benzinkosten, Yamdrok Gebühr
Transport Per Landcruiser
Exklusive Mahlzeiten, Eintrittsgelder ca. € 15,-

Tag 1 Lhasa - Samye

Reisezeit: 5 Stunden (225 km)

Nachdem Sie sich an die Höhe in Lhasa gewöhnt haben, starten Sie Ihre Reise nach Tibet mit einem der schönsten Trips der Welt. Sie verlassen Lhasa am frühen Morgen mit einem Fahrer und einem Guide und machen sich auf den Weg nach Samye. Der Weg führt ostwärts am Yarlong Tsangpo Fluss entlang, der auch der heilige Bhramaputra genannt wird. Dieser Fluss wird immer breiter und bildet später in Indien den mächtigen Ganges. Unterwegs sehen Sie auf dem Fluss Tibetaner in Booten aus Yakhaut fahren.
Bootsfahrt auf dem Yarlong Fluss
Kloster in Tibet
Die Klöster in Samye, Tsedang und den nahe gelegenen Gebieten Yarlong und Chonggye (Qonggyai) sind für Touristen geöffnet. Das Kloster in Samye wurde um 780 von Buddhisten gegründet, um sich von den Dämonen zu befreien, von denen man glaubte, dass sie sich der Einführung des Buddhismus in Tibet in den Weg stellen würden. Samye war das erste Kloster in Tibet, in dem die Tibetaner zu Mönchen ausgebildet werden konnten.

Sie übernachten in Samye in einem einfachen Doppelzimmer.

Tag 2 Samye - Gyantse

Reisezeit: 7-8 Stunden (430 km)

Heute fahren Sie weiter nach Gyantse und setzen Ihre Reise nach Tibet fort. Aus dem asphaltierten Weg wird schnell ein steiniger Pfad. Unterwegs sehen Sie einige schöne buddhistische Klöster, malerische Dörfer, Wohnlager an den Berghängen und Nomaden, die mit Ihren Yaks umherziehen. Nach einiger Zeit taucht der Gipfel des ersten Passes, des Kamba-La, am Horizont auf.

Von diesem Pass aus, 4.795 Meter hoch und 82 km von Lhasa entfernt, haben Sie Aussicht auf den azurblauen Yamdrok-Tso (Tso bedeutet See).

Dieser extrem hoch gelegene See (4.488 Meter) ist einer der vier heiligen Seen, die Sie auf Ihrer Reise nach Tibet sehen können und hat die Form eines Skorpions. Natürlich hängen auch hier Gebetsfahnen und Sie können auch selbst ein paar aufhängen. Sie machen eine Mittagspause in einem der "Wildwest-Dörfer", an denen Sie unterwegs vorbeifahren und danach geht es weiter zum nächsten Pass, dem Kora-La auf 5.045 Metern. Hier sehen Sie die ersten wirklich hohen Gipfel und Gletscher, mit ca. 7000 Meter Höhe.

Mittags erreichen Sie Gyantse ( 3.950 Meter). Sie übernachten in einem Zimmer mit Privatdusche/-Toilette. Machen Sie, wenn Ihnen danach ist, noch einen Spaziergang zum Städtchen und sehen Sie sich das Kloster und die Außenseite des Forts an. Wahrscheinlich werden Sie den 250 Meter großen Höhenunterschied zu Lhasa spüren.
Gyantse war früher ein wichtiger Handelsposten auf der Route zwischen Indien, Sikkim, Bhutan, Tibet und China. Am Vormittag des nächsten Tages besuchen Sie das Pelkor Choede Kloster und die Kunbum Stupa. Die Kunbum Stupa (= "Haus mit 100.000 Buddha Statuen") ist nicht nur ein interessantes Museum, sondern auch eines der schönsten architektonischen Wunder Tibets. Besteigen Sie die Stupa in aller Ruhe, wegen der Höhenlage ist das eigentlich unvermeidlich.

Tag 3 Gyantse - Shigatse

Reisezeit: 1,5 Stunden (100 km)

In diesem Fort, Gyantse Dzong, hielten die Engländer unter der Führung des gefürchteten Younghusband hunderte Tibetaner gefangen. Der Aufstieg ist anstrengend, aber die Mühe ist es wert, denn Sie werden mit einer umwerfenden Aussicht belohnt. Unter Ihnen können Sie die Dörfer sehen.

Der Abstieg geht schneller und nachdem Sie einen Lunch zu sich genommen und im Hotel Ihre Sachen eingepackt haben, fahren Sie am Nachmittag durch das Nyangchu Tal zu Tibets zweitgrößter Stadt: Shigatse.


Tag 4 Shigatse - Lhasa

Reisezeit: 6 Stunden (280 km)

Shigatse, mit etwa 40.000 Einwohnern, liegt auf 3900 Metern Höhe. In diesem Ort liegt das Tashilhunpo Kloster, mit einer riesigen, goldenen Stupa, die das Grab des 4. Panchen Lama markiert. Ein heiliger Ort und das wichtigste Kloster des Gelupka Ordens. Die riesige, 27 Meter hohe Statue von Maytreia stellt den zukünftigen Buddha dar.

Hier wohnen noch etwa 600 tibetanische Mönche. Sie besuchen das Kloster zusammen mit Ihrem Guide. Wenn Sie danach noch aktiv sein möchten, empfehlen wir Ihnen den Berg zu besteigen, an dem das Kloster gebaut wurde. Oben flattern viele Gebetsfahnen im Wind... hinterlassen von denjenigen, die oben ankamen. Erst gehen Sie an der Kora vorbei, dem Pilgerpfad mit Gebetsmühlen, wo die Pilger ihr Mantra beten, während Sie Ihre Mühlen in ständiger Bewegung halten.
Über die Friendship-Straße fahren Sie am Nachmittag zurück nach Lhasa. Bei Ankunft endet dieser Baustein. Rechnen Sie, weil die meisten Flüge morgens aus Lhasa abfliegen, mit einer zusätzlichen Übernachtung in Lhasa, bevor Sie weiter reisen können.

Es ist möglich, im Anschluss von Shigatse aus zum schönsten See von Tibet zu reisen, dann müssen Sie nicht erst zurück nach Lhasa fahren. Ansonsten fahren Sie wieder zurück um eventuell noch durch China zu reisen.

Anmerkung:

Rechnen Sie damit, dass Ihr Fahrer schneller fährt, als Sie fahren würden, an Stellen überholt, an denen Sie das unterlassen würden und mit großer Regelmäßigkeit hupt. Glücklicherweise ist ein großer Teil der Friendship Straße bereits asphaltiert, aber einen Platten oder eine andere Panne kann hier schon mal vorkommen. Auch die Qualität der Guides ist sehr unterschiedlich. Manche sollen sehr gut sein, andere jedoch zu schweigsam oder auch zu redselig. Man merkt also, dass der Tourismus hier noch nicht so routiniert ist.
Friendship Autobahn in Lhasa

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