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Tibet und Nepal

Sie besuchen: Chengdu - Lhasa - Gyantse - Shigatse - Sakya - Rombuk - Everest Base Camp - Lao Tingri - Kathmandu - Chitwan - Kathmandu

Diese Rundreise Tibet kombiniert die Höhepunkte mit dem vielseitigen Nepal. In drei Wochen reisen Sie quer durch den Himalaja zu hohen Bergpässen, bunten Gebetsflaggen und alten Pilgerrouten. Ein Reise voller Kultur, Abenteuer und überwältigender Natur. Sie starten in China, in der Stadt der Pandas, und fliegen dann weiter zum Dach der Welt. Einmal in Lhasa angekommen spüren Sie, dass Sie in dem spirituellen Herzen gelandet sind, eine verborgene Welt die darauf wartet, entdeckt zu werden. Sie müssen sich erst etwas an die Höhe gewöhnen, aber nach einigen Tagen ist es normal und Sie gehen mit dem Jeep auf Abenteuertour. Sie fahren an kleinen Dörfern, türkisen Bergseen und jahrhundertealten Klöstern vorbei, die etwas moderig nach Yakbutterkerzen riechen.

Der Höhepunkt ist das Everest Base Camp, hier stehen Sie Auge in Auge mit dem größten Bergriesen der Welt. Eine im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Erfahrung. Danach steigen Sie langsam bergab, Sie verlassen die Hochebene und fahren zur Grenze nach Nepal. Das Hochgebirge weicht grünen Ebenen, Wasserfällen und Dschungel. Sie sehen Tempel und lebhafte Märkte in Kathmandu und gehen auf dem Rücken eines Elefanten auf die Suche nach dem typisch nepalesischen 'Panzernashorn' im Chitwan Nationalpark. Kurz und gut: Eine komplette Rundreise Tibet mit den Highlights von zwei Himalaja Reisezielen.

Reisedauer 19 Tage / 18 Nächte
feste Abreisedaten (siehe unten)
Übernachtungen 17 Nächte in einfachen Hotels. In Rombuk und Lao Tingri Guesthouse mit gemeinsamen Einrichtungen;
Unterkunft Komfort 2 & 3
Reisekosten € 1695,- p.P. bei 2 Personen in einer Gruppe von 2-12 Personen von Lhasa nach Kathmandu, gegen Aufpreis auch komplett individuell möglich.
Inklusive Transport bei Ankunft in Lhasa, Übernachtungen, Englisch sprechendem Guide, Permits und Jeep in Tibet, Inlandsflug Chengdu - Lhasa
Transport Minibus und Landcruiser
Exklusive Internationalem Flug - (Flughafen-) Steuern, Mahlzeiten und Eintrittsgebühren, evtl. Flug Kathmandu - Delhi

Tag 1 Deutschland - Chengdu

Ihre Rundreise Tibet beginnt mit einem Direktflug zur chinesischen Stadt Chengdu. Weil es in China einige Stunden später ist als in Deutschland, kommen Sie am nächsten Morgen an.

Tag 2 Chengdu, Ankunft


In der Ankunftshalle werden Sie von jemandem erwartet, der ein Schild mit Ihrem Namen hält. Hier können Sie auch Ihre ersten Yuan am Automaten ziehen. Vom Flughafen von Chengdu aus bringen wir Sie zu einem komfortablen Courtyard-Hotel im Zentrum. Ihr Zimmer ist mit Dusche/Toilette, Telefon und Klimaanlage ausgestattet und liegt in einem schönen Stadtviertel: in der Nähe des Wuhou Tempels an der Jinli Street. Dies ist eine Fußgängerzone mit vielen Restaurants, Bars, Souvenirgeschäften und kleinen Gassen. Außerdem können Sie zu Fuß zu einigen Backpacker-Guesthouses gehen, die tolle Ausflüge anbieten. Den Rest des Tages haben Sie frei um sich vom Flug zu erholen und die Umgebung zu erkunden. Die Sichuan Küche ist köstlich. Abends haben wir den berühmten "Hotpot" probiert, wobei man mit Stäbchen allerlei Fleisch und Gemüse aus einem kochenden Topf auf dem Tisch "angelt".

Tag 3 Chengdu, Panda Ausflug

China ist das Land des Riesenpandas. Im Panda Research Centre in Chengdu können Sie diese Tiere aus nächster Nähe bewundern. In diesem grünen Park mit Bambuswäldern und einem Schwanensee leben die Pandas in großen, umzäumten Gehegen. Es ist zwar ein Zoo, aber immerhin ein vertretbarer und gepflegter. Wir fanden es sicherlich die Mühe wert, denn es ist der einzige Ort, wo man diese Tiere aus solcher Nähe beobachten kann und sie sind wirklich sehr niedlich.

Sie werden bereits um 07:30 Uhr von Ihrem Hotel abgeholt, dann sind Sie vor Ort, wenn die Pandas gefüttert werden. Es ist rührend, zu beobachten, wie die Pandas essen, spielen und danach schlafen. Wenn Sie das lehrreiche Pandamuseum besuchen, werden Sie viel besser verstehen, warum der Panda vom Aussterben bedroht ist. Das Kuscheln mit den roten Minipandas (gegen eine Zusatzgebühr...) können Sie unserer Meinung nach lieber lassen. Wir glauben nicht, dass es so toll ist für die Pandas. In 2 Stunden haben Sie genug gesehen und um ca. 10:30 sind Sie wieder in Ihrem Hotel und können den Rest des Mittags frei verbringen. Ein netter Ort, um sich unter das Volk zu mischen, sind die Teehäuser. Hier trifft sich Jung und Alt bei einem Jasmintee.

Tag 4 Chengdu - Lhasa   

3600 Meter Höhe

Morgens fahren Sie auf eigene Faust zum Flughafen und fliegen in zwei Stunden zur magischen Hauptstadt. Der Flug selber ist bereits ein Erlebnis: Unter Ihnen gleiten die Himalajagipfel vorbei. Sie werden auf dem Flughafen erwartet und in die Stadt gebracht, eine ca. 2-stündige Fahrt. Die ersten Gebetsflaggen flattern bereits am Straßenrand im Wind. Sie läuten sozusagen den Beginn Ihrer Rundreise Tibet ein.

Im Hotel können Sie sich erst mal ausruhen und akklimatisieren. Sie übernachten im Zentrum, alle Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar. Erkunden Sie die Umgebung Ihres Hotels, setzen Sie sich zu den Mönchen in einem Restaurant und trinken Sie....Trinken Sie viel und vor allem Wasser, etwa 3 Liter am ersten Tag wird die Symptome der Höhenkrankheit mildern. Denn den Höhenunterschied von 500 nach 3600 Meter werden Sie sicherlich spüren.

Tag 5 Lhasa, Sightseeing

Oft schlafen Sie in der ersten Nacht unruhig und haben etwas Kopfschmerzen oder sind müde. Es ist also wichtig, alles in Ruhe anzugehen und sich nicht allzu sehr anzustrengen. Deswegen steigen Sie heute noch nicht die riesigen Stufen zum Potala Palast hinauf, sondern erkunden Lhasa per Bus und mit einem Englisch sprechendem Guide. Sie besuchen das Drepung und Sera Kloster (Eintritt 10,- €); Schulen für tibetanische Mönche in Ausbildung, die etwas außerhalb der Stadt liegen. Drepung liegt 'aufgestapelt' am Gambo Utse Berg. Es war einst das größte und reichste Kloster der Welt mit in der Glanzzeit fast 10.000 (!) Mönchen. Der Komplex ist groß und umfasst viele Treppen, Gassen und kleine Kapellen.

Im Sera Kloster lebt noch die Tradition des "Debattierens am Nachmittag", bei der Mönche des Philosophie-Seminars miteinander das Debattieren üben. Diesen Brauch gibt es nirgendswo anders auf der Erde. Die zukünftigen Mönche debattieren um 15.00 Uhr im Garten. Sobald Sie aus dem Bus steigen, hören Sie schon Stimmengewirr, das, wenn Sie den Garten betreten, zu einer lauten Kakophonie von leidenschaftlichen Diskussionen über Glauben, Buddhismus und anderen Lebensfragen anschwillt. Am Ende des Tages werden Sie wieder bei Ihrem Hotel abgesetzt und verabschieden sich von Ihrem Fahrer und Guide.

Tag 6 Lhasa, Potala Paleis

Heute werden Sie wieder abgeholt denn es steht der Höhepunkt der Stadt auf dem Programm. Seit einiger Zeit muss man reservieren, um den Potala Palast besuchen zu dürfen, ohne Reservierung kommt man nicht mehr hinein. Unser Partner hat die Eintrittskarten bereits abgeholt, auf diesen steht, wann Sie den Palast betreten dürfen. Hiervon hängt die weitere Tagesplanung ab.

Beim Eingang müssen Sie noch den Eintritt von ca. 15,- € zahlen. Der Potala stammt aus 1600 und liegt auf einem Hügel über der Stadt. Es war der (Winter-)Sitz des Dalai Lamas, dem geistlichen Führer der Einheimischen. Seitdem er im Exil in Indien lebt, nach der Annexion Tibets durch China (China erkennt ihn nicht als Führer an), ist dieses riesige architektonische Wunder für Touristen geöffnet. Die Aussicht an der Vorderseite macht einen unvergesslichen Eindruck und Sie brauchen etwa zwei Stunden, um einen Eindruck zu bekommen und einige der Zimmer, Tempel und Kapellen zu besichtigen. Es gibt viele Regeln und für das Fotografieren wird ein stattlicher Betrag verlangt, aber es bleibt ein bezauberndes Erlebnis.
Im Anschluss fahren Sie zum Jokhang Tempel, dem spirituellen Herzen der Hauptstadt und Einwohner. Pilger aus dem ganzen Land und von weiter her kommen zu Fuß zu diesem Tempel. Sie legen hunderte Kilometer zurück, wobei sie sich unterwegs alle paar Meter hinknien und ausstrecken. Es ist ein merkwürdiger Anblick, wie sie auf den öden Straßen Meter für Meter zurücklegen. Im Innern des Tempels herrscht eine friedvolle Ruhe und der Geruch der Yakbutterkerzen strömt Ihnen entgegen. Vom Dach aus haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt und den hoch über Ihnen emporragenden Potala. Der lebhafte Straßenblock beim Jokhang wird Barkhor genannt, eine 800 Meter lange Pilgerroute. Wenn sie einmal angekommen sind, machen die Pilger im Uhrzeigersinn endlose Runden (Kora) über den Barkhor. Sie sind allerdings praktisch eingestellt: Diese heilige Strecke ist gleichzeitig ein Basar, sodass die Einheimischen während des Betens einkaufen können.

Zum Schluss steht Norbulinka auf dem Programm, der ehemalige Sommerpalast des Dalai Lamas, der 3 km vom Potala entfernt liegt. Auch hier wohnte der Dalai Lama bis zu seiner Flucht vor den Chinesen im Jahr 1959. Er besteht aus einem schön angelegten Park mit mehreren Palästen und insbesondere der Thronsaal ist wunderschön.

Tag 7 Lhasa, Aufenthalt

Für heute planen wir nichts. Sie haben reichlich Zeit, auf eigene Faust das mystische Stadt zu entdecken und auf sich einwirken zu lassen. Wir haben z. B. auf dem Barkhor Souvenirs gekauft und uns gegenüber den Eingang des Jokhang Tempels gesetzt. Die religiösen Rituale der Pilger sind wirklich faszinierend. Wenn Sie lieber etwas Aktives unternehmen, können Sie vor Ort eine Tour zur Ganden Monastery buchen. Das Kloster liegt 35 km außerhalb von Lhasa in atemberaubender Lage auf einer Klippe und ist das wichtigste Heiligtum der Gelukpa Sekte des tibetanischen Buddhismus. Die Mönche tragen gelbe oder schwarze Kappen. Auf dem Rundgang (dem Kora) in Ganden haben Sie Aussicht auf das Kyichu Tal und die beschneiten Gipfel in der Ferne.

Abends ist in Lhasa meistens eine nette Bar geöffnet, aus der Musik erklingt. Die Reisenden treffen sich in ein paar Gaststätten, in denen internationales Essen serviert wird. Man kann in Lhasa sogar gut ausgehen.

Tag 8 Lhasa - Gyantse

Reisezeit: 8 Stunden (260 km)

Heute starten Sie von Lhasa aus den Trip Ihres Lebens. Sie verlassen die Stadt am Morgen und fahren nach Gyantse, eine nur 260 km lange Fahrt, deren erster Teil über eine gute Straße führt. Aus dem asphaltierten Weg wird jedoch ein steiniger Pfad. Unterwegs sehen Sie buddhistische Klöster, malerische Dörfer, Wohnlager am Fuß der Hügel und Nomaden, die mit ihren Yaks umherziehen. Nach einiger Zeit kommt der erste Pass, der Kamba-La, in Sicht. Von diesem Pass aus, 4795 Meter hoch und 82 km der Hauptstadt entfernt, haben Sie Aussicht auf den azurblauen Yamdrok-Tso (Tso bedeutet See). Dieser extrem hoch gelegene See ist einer der vier heiligen Seen des Landes und hat die Form eines Skorpions.

Es wird eine Lunchpause eingelegt in einem der "Wildwest-Dörfer", an denen Sie unterwegs vorbeifahren, und danach fahren Sie weiter zum nächsten Pass, den Kora-La auf 5045 Metern. Hier sehen Sie die ersten wirklich hohen Gipfel und Gletscher, auf ca. 7000 Meter Höhe. Am Ende des Mittags erreichen Sie Gyantse ( 3950 Meter). Sie übernachten in einem Zimmer mit Privatdusche/-Toilette. Wenn Sie Lust dazu haben, machen Sie noch einen Spaziergang zum Städtchen und sehen Sie sich das Kloster und die Außenseite des Forts an. Wahrscheinlich werden Sie den 250 Meter großen Höhenunterschied zu Lhasa doch spüren.

Tag 9 Gyantse - Shigatse

Reisezeit: 1,5 Stunden (100 km)

Gyantse, die viertgrößte Stadt des Landes, war früher ein wichtiger Handelsposten auf der Route zwischen Indien, Sikkim, Bhutan, Tibet und China. Die sandige Hauptstraße führt zum Pelkor Chode Kloster und der Kumbum Stupa (Eintritt 4,- €) im alten Teil der Stadt. Die Kunbum Stupa (= "Haus mit 100.000 Buddha-Figuren") ist nicht nur ein interessantes Museum, sondern auch eines der schönsten architektonischen Wunder Tibets. Besteigen Sie die Stupa in aller Ruhe, wegen der Höhenlage ist das eigentlich unvermeidlich.

Am Nachmittag fahren Sie zur zweitgrößten Stadt: Shigatse. Sie übernachten in einem komfortablen Hotel in der Stadt und abends essen Sie in einem der zahlreichen Restaurants. Probieren Sie auch einmal einen Yakburger oder Momo (reich gefüllte Teigtasche)...

Tag 10 Shigatse - Sakya

Reisezeit: 4 Stunden (200 km)

In Shigatse, einem Ort mit etwa 40.000 Einwohnern, liegt das Tashilhunpo Kloster mit einer riesigen, goldenen Stupa, die das Grab des 4. Panchen Lama markiert. Ein heiliger Ort und das wichtigste Kloster des Gelupka Ordens. Die riesige, 27 Meter hohe Statue von Maytreia stellt den zukünftigen Buddha dar. Hier wohnen noch etwa 600 Mönche. Sie besuchen das Kloster zusammen mit dem Guide (Eintritt 6,- €) Wenn Sie danach noch aktiv sein möchten, besteigen Sie dann den Berg, an dem das Kloster gebaut wurde. Oben flattern viele Gebetsflaggen im Wind, von denjenigen, die (außer Atem) oben ankamen. Erst gehen Sie an der Kora vorbei, dem Pilgerpfad mit Gebetsmühlen, wo die Pilger ihre Mantras beten, während sie die Mühlen in ständiger Bewegung halten.

Dann fahren Sie über eine wunderschöne Route nach Sakya. Hier übernachten Sie in einem einfachen Hotel und haben am Nachmittag noch alle Zeit, sich umzuschauen. Das kleine Städtchen wird überherrscht von dem Sakya Gompa, einem der größten Klöster mit auffälligen Farben, Gebetsmühlen und Kapellen.

Tag 11 Sakya - Rombuk

Reisezeit: 6-7 Stunden (250 km)

Heute Morgen besuchen Sie zusammen mit Ihrem Guide den Sakya Gompa (Eintritt 4,50 €). Dieses große Kloster besteht aus mehreren Gebäuden. Vom Dach aus haben Sie eine wunderschöne Aussicht.

Danach wird es Zeit für das echte Abenteuer: Sie verlassen die bewohnte Welt und reisen zum Mount Everest. Unterwegs sieht man eigentlich immer weniger von dem chinesischen Einfluss. Sie reisen über abgelegene Hochebenen und durch kleine Bauerndörfer. Sie überqueren einige der höchsten Bergpässe der Welt, eine buchstäblich und im übertragenen Sinn atemberaubende Erfahrung. Die typisch flatternden Gebetsfahnen markieren den Pass. Ab hier sind die Hotels schlicht: Keine Privatdusche und -toilette mehr. Bei Shegar verlassen Sie den Friendship Highway und setzen die Rundreise Tibet über eine unbefestigte Straße fort. Die Landschaft wird weiter, die Berggipfel weißer und am Ende des Tages erreichen Sie das Rombuk Kloster. Es liegt auf 4980 Meter Höhe und ist somit das höchstgelegene Kloster der Welt. Neben dem Kloster liegt das Rombuk Guesthouse und hier verbringen Sie die Nacht in einem sehr schlichten Zimmer, ohne Toilette oder Dusche. Erwarten Sie also keinen Luxus, jedoch eine Menge Geselligkeit, wenn Sie abends im Restaurant beim knisternden Kamin mit den anderen Reisenden Ihre Erfahrungen austauschen.

Tag 12 Rombuk - Everest Base Camp - Lao Tingri - Zhangmu

Reisezeit: 7-8 Stunden (250 km)

Bereiten Sie sich innerlich vor: es wird ein womöglich schwerer, aber sicherlich unvergesslicher Tag. Sie besuchen das Mount Everest Basecamp (5200 Meter Höhe). Der Mount Everest, Quomolangma auf Tibetanisch, ist mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt. In dem Basislager versammeln sich seit Jahren in der günstigsten Saison (Juli - September) die Wagehälse, um ein gefährliches Tibet Trekking zum Gipfel des Everst zu machen. Wenn Sie selbst erleben, wie anstrengend das Wandern in dieser Umgebung ist, wird Ihre Bewunderung für diejenigen, die wirklich bis zum Gipfel hinaufsteigen, noch weiter zunehmen. Wenn Sie nicht zu Fuß gehen können oder möchten, ist das kein Problem, denn Sie können auch einfach mit einem kleinen Minibus hinauffahren.

Am Nachmittag fahren Sie über holprige Straßen und durch verlassenen Landschaft weiter. Sie fahren vorbei an kleinen Dörfern, über staubige Hochebenen und hier und da überqueren Sie kleine Flüsse und Bergbäche. Sie können in Lao Tingri lunchen. Von hier aus haben Sie einen Blick auf die weißen Gipfel des Makalu, Lhotse, Everest, Cho Oyu und Shisha Pangma. Nach dem Mittagessen fahren Sie weiter nach Zhangmu, der Grenzstadt Nepal. Sie passieren die letzten zwei hohen Pässe, La Lung Pass und Tong La Pass, sowohl auf über 5000 Metern Höhe. Schauen Sie noch einmal für einen letzten, spektakulären Ausblick auf das Himalaya-Tibet-Plateau, bevor Sie es verlassen.

Tag 13 Zhangmu - Kodari (Grenze Nepal) - Kathmandu

Reisezeit: 5 Stunden (180 km) bis zur Grenze
5 Stunden von der Grenze bis nach Kathmandu

Heute stehen Sie früh auf und brechen zum letzten Teil Ihrer Reise auf. Über weite Ebenen mit vielen alten Klosterruinen erreichen Sie die letzten zwei Pässe Ihrer Tibetreise, den La Lung Pass (5142 Meter) und den Tong La Pass (5120 m). Schauen Sie sich noch einmal um und genießen Sie den letzten Blick auf den spektakulären Himalaya, bevor Sie die tibetanische Hochebene verlassen. Der Weg führt steil bergab zum Grenzdorf Zhangmu (2300 Meter). Die Straße ist hier tief in die Schlucht ausgehauen und Sie fahren durch vertikale Bergwände hindurch. Auf einmal wird alles grün und in der Ferne tauchen einige Wasserfälle auf.

Rechnen Sie damit, dass die Grenzformalitäten in Zhangmu einige Zeit in Anspruch nehmen können, da Sie eine andere Welt betreten. Sie fahren noch ein Stück durchs Niemandsland bis zur Friendship Bridge und verabschieden sich dann von Ihrem Fahrer und Guide. Gemeinsam überqueren Sie die Brücke nach Kodari, dem nepalesischen Grenzposten. Es ist ein wenig anstrengend, aber Träger eilen Ihnen schnell zur Hilfe und tragen, gegen eine kleine Gebühr, Ihr Gepäck.

Tag 14 Kathmandu, Aufenthalt

Heute haben Sie alle Zeit, Katmandu zu entdecken. Vom Hotel aus gehen Sie in ca. 10 Minuten zu Fuß zum kompakten Zentrum. Besuchen Sie auf jeden Fall den beliebten Stadtteil Thamel mit gemütlichen Restaurants, modernen Bäckereien, kleinen Geschäften und Dachterrassen mit Aussicht auf die Stadt. Von Thamel aus sind Sie auch schnell bei den meisten Highlights der Stadt. Sie können von Thamel aus einen schönen Spaziergang über den Durbar Square (Tempelplatz) machen (Diese Wanderung wird z. B. im Lonely Planet beschrieben). Lassen Sie sich auch den Pashupatinath Tempel nicht entgehen, wo Sie den offiziellen Beschützer des Landes sehen können: Shiva in der Form von Pashupati (Gott der Tiere). Setzen Sie sich auf die Stufen des Tempels und beobachten Sie das tägliche Leben, das an Ihnen vorbeizieht.

Auch den Buddhanath Tempel sollten Sie nicht auslassen, es ist eine der größten Stupas der Welt. Nach diesem vollen, aber interessanten Tag haben Sie einen besseren Eindruck davon bekommen, welchen Stellenwert Religion in der nepalesischen Gesellschaft einnimmt. Für eine ausführlichere Beschreibung der verschiedenen Stätten, gehen Sie zu unserer Kathmandu Tal Seite.

Tag 15 Kathmandu - Chitwan Nationalpark

Heute werden Sie von einem Privatauto mit Fahrer bei Ihrem Hotel abgeholt und fahren in 5 Stunden zum Royal Chitwan Nationalpark. Dieser Park liegt in der subtropischen Tiefebene Nepals und ist ein unberührtes Gebiet mit einer besonderen Natur und spektakulärem Großwild. Nach einem kurzen Briefing nehmen Sie in Ihrem Bungalow eine erfrischende Dusche, wonach Sie im Restaurant etwas essen können. Am Nachmittag machen Sie eine Safari auf dem Rücken eines Elefanten. Hier sind Sie sicher vor den großen Vierfüßern, die sich im Gebüsch aufhalten. Wenn Sie Glück haben, können Sie heute schon Ihr erstes Nashorn sehen, obwohl Sie Morgen auf der Fußsafari eine bessere Chance haben. Wenn ein Nashorn in Sicht ist, gibt der Elefant ein lautes Brummen von sich, an das Sie und das Nashorn sich noch lange erinnern werden. Der Jumbo gibt damit an, dass er eine Nummer zu groß für das Nashorn ist.

Tag 16 Chitwan Nationalpark

Im Sonnenaufgang ist der Chitwan Park unserer Meinung nach am schönsten. Dann herrscht über der Ebene eine mystische Atmosphäre und fällt das erste goldene Licht schräg über die Dörfer. Der Fluss ist dann völlig magisch. Die Arbeitselefanten schreiten durch das Wasser, eine primitive Fähre fährt zum anderen Ufer, wo ein verirrtes Nashorn grast. Heute Morgen machen Sie mit dem Guide einen Spaziergang durch den Dschungel. Sie gehen über schmale Pfade durch die Wälder und über die Ebenen, wo das undurchdringliche Gras bis zu den Schultern wächst.

Es ist etwas beängstigend, dass es in diesem Gras Nashörner, Leoparden und Tiger gibt. Glücklicherweise wissen die Guides, was sie tun. Wenn ein Nashorn zu nahe heran kommt, wird Ihnen schnell ein großer Baum gewiesen, in den Sie klettern können. Obwohl die Nashörner die wir sahen einen ganz entspannten Eindruck machten, sollte man sie nicht unterschätzen. Weil sie schlechte Augen haben, haben Sie die Neigung, auf Geräusche und Gerüche die sie nicht kennen loszustürmen. Daher sollten Sie immer den Anweisungen des Guides folgen. Je nach den Umständen machen Sie später am Tag noch einen "Crocodilewalk" mit einer Kanutour zurück und/oder noch eine Elefantentour.

Tag 17 Chitwan - Kathmandu

Am Morgen machen Sie, je nachdem was Sie gestern bereits unternommen haben, noch einen Dschungel- oder Crocodilewalk.
Danach fahren Sie mit einem Privatauto zurück in die Hauptstadt Nepals, wo Sie am späten Nachmittag/frühen Abend ankommen. Schließen Sie Ihre Reise mit einer guten Mahlzeit in einem gemütlichen Restaurant und einem Abendspaziergang durchs Zentrum ab.

Tag 18 + 19 Kathmandu - Deutschland

Heute wird es Zeit, sich von Nepal zu verabschieden und den Rückflug anzutreten. Oftmals ist es günstiger erst nach Delhi zu fliegen und ab dort den internationalen Rückflug nach Deutschland anzutreten. Wir finden für Sie die beste Möglichkeit. Sie kommen am nächsten Tag am frühen Morgen an.

Wir sind gespannt auf Ihre Reisegeschichten und erhalten gerne eine Mail mit Ihren Erlebnissen. Natürlich können Sie diese Rundreise Tibet auf Wunsch verlängern, geben Sie uns einfach bei Ihrer Reiseanfrage Bescheid, wir beraten Sie gerne.

Starttermine für die Join-in Tour ab Lhasa 'Quer durch den Himalaya'
 

2012  
April 7,19
Mai 03,17,31
Juni 14,28
Juli 12,19,26
August 09,16,23
September 6,20,27
Oktober 11,18,25

Wenn Sie von Kathmandu nach Lhasa fliegen möchten, müssen wir mindestens eine Woche in Kathmandu einplanen, da die chinesische Boschaft in Kathmandu nur 3 mal die Woche geöffnet hat. Unser lokaler Partner beantragt dort für Sie das Visum für China und das Permit für Tibet. Dazu benötigen wir eine Scan - Kopie Ihres Reisepassens mindestens 30 Tage vor Abreise per Mail. Wenn Sie das Visum für China im Vorfeld beantragt haben, wird dies bei der Einreise nicht akzeptiert. Eine Einreise aus China ist wesentlich einfacher. Hier können Sie das Chinavisum im Vorfeld beantragen und mit der Zusendung einer Scankopie vom Visum und Reisepass organisiert unser Partner in Tibet das Permit.


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